Wie Unternehmen von neuen Handelsabkommen profitieren können

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Das Wichtigste in Kürze
  • Fast die Hälfte des deutschen BIP stammt aus dem Export – Handelsabkommen sind daher ein zentraler Wachstumstreiber für deutsche Unternehmen.
  • Handelsabkommen reduzieren Zölle, Bürokratie und Marktzugangshürden – das verbessert Margen und Wettbewerbsfähigkeit direkt.
  • Langfristig bieten die Abkommen Investitionssicherheit, stabile Lieferketten und eine stärkere internationale Marktposition.
  • Um die Vorteile voll auszuschöpfen, brauchen Unternehmen eine klare Analysestrategie – externe Zoll- und Logistikexperten können dabei helfen.

Deutschland ist eine stark vom Export abhängige Volkswirtschaft. Statistischen Erhebungen zufolge gehen knapp 48 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – also fast die Hälfte – in den Export. Der Warenverkehr ins Ausland ist zwischen den EU-Staaten ohne Probleme möglich. Nach Asien oder Richtung Nordamerika sind die Schranken mitunter deutlich höher.

Handelsabkommen verfolgen das Ziel, diese abzubauen. Aktuell steht die EU (durch ihre Zuständigkeit für den Außenhandel) mit mehreren Akteuren über bessere Konditionen in Verhandlung. Wie können Unternehmen aus Deutschland davon profitieren?

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Überblick über Handelsabkommen

Der Begriff des Handelsabkommens wird heute von verschiedenen Akteuren in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen bemüht. Dabei gibt es unterschiedliche Auslegungen, was diese Abkommen und Verträge eigentlich kennzeichnet. Im Allgemeinen versteht man unter Handelsabkommen Verträge zwischen verschiedenen Rechtssubjekten, die den Warenverkehr betreffen und sich in ihrer Tragweite unterschiedlich weit erstrecken.

Definition und Bedeutung

Handel spielt auf der mikroökonomischen Ebene – also zwischen Haushalten und Unternehmen – genauso eine Rolle wie zwischen staatlichen Akteuren. Im Kern geht es dabei immer um einen Austausch verschiedener Ressourcen und Assets. Während der Handel zwischen einzelnen Rechtssubjekten auf zivilrechtlichen Gesetzen, Verordnungen und Verträgen (regelmäßig in Verbindung mit allgemeinen Geschäftsbedingungen) basiert, ist der Handel über Ländergrenzen hinweg stark von regulatorischen Rahmenbedingungen geprägt.

Zölle und Steuervorschriften sowie Zulassungsverfahren beeinflussen den Handel und können Handelsschranken oder Hemmnisse aufbauen. Handelsabkommen sind zwischenstaatliche Vereinbarungen, die den internationalen Handel vereinfachen sollen. Deren Ziel: Der Abbau von Handelsbarrieren zwischen den Unterzeichnern.

Dabei richten die Abkommen ihren Fokus auf verschiedene Aspekte und berühren unter anderem Zölle, Import- oder Exportquoten, sowie Produktnormen, Sicherheitsstandards und die Digitalisierung der Zollanmeldung. Das Handelsabkommen definiert letztlich die Rahmenbedingungen für den Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr zwischen den Vertragsparteien. Deutschen Unternehmen ermöglichen die Abkommen, ihre Produktionskosten zu senken und globale Märkte effizienter zu bedienen.

Handelsabkommen sind damit ein wichtiges Element, um für Volkswirtschaften Wachstums- und Wertschöpfungsimpulse zu generieren. Besonders für Deutschland, das wesentliche Teile des BIP aus dem Export generiert, sind diese Abkommen wichtig. Dabei kommt eine Besonderheit zum Tragen: Für Deutschland als EU-Mitglied werden Außenhandelsabkommen inzwischen auf Ebene der EU beraten und beschlossen.

Arten von Handelsabkommen

Zwischen Vertragspartnern können verschiedene Arten von Handelsabkommen geschlossen werden. Diese verfolgen jeweils eine individuelle Zielsetzung und sollen einen besseren Zugang zu verschiedenen Märkten ermöglichen, Handelsbarrieren wie Zölle abbauen oder den freien Kapitalverkehr gewährleisten. Was den Umfang und die Komplexität der Abkommen hervorhebt, ist die Tatsache, dass damit nicht nur Handelsschranken wegfallen, sondern auch Schutzvorschriften oder Zertifizierungsregeln angepasst werden – mit dem Ziel, gemeinsame Standards zu erreichen.

Welche Arten von Handelsabkommen gibt es im Einzelnen?

  • Bilaterale Handelsabkommen: Hier treffen jeweils zwei Staaten Vereinbarungen für den Waren- und Kapitalverkehr. Diese können sektorbasiert im Vertrag festgehalten werden.
  • Multilaterale Abkommen: Eine Übereinkunft zum Abbau von Handelshemmnissen, die zwischen mindestens drei Ländern beschlossen wird.
  • Freihandelsabkommen: Ein besonderer Vertrag, der einen umfassenden Abbau von Handelsbarrieren vorsieht. Nach außen bleibt die politische Selbständigkeit der Mitgliedstaaten aber bestehen.
  • Zollunionen: Zusammenschluss mehrerer Völkerrechtssubjekte, um in der Zollunion die Abschaffung der Zölle beim innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehr zu erreichen. Zusätzlich kann eine Harmonisierung der Zollvorschriften für den Verkehr außerhalb der Zollunion verankert werden.
  • Wirtschaftsunion: Ein Zusammenschluss von Ländern, zwischen denen sich binnenmarktähnliche Verhältnisse entwickeln (freier Verkehr von Waren und Dienstleistungen). Zusätzlich arbeiten die Mitgliedsstaaten am Aufbau einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik. Wird dieser Ansatz konsequent weiterverfolgt, kann eine Währungsunion entstehen, wenn sich alle Mitgliedstaaten auf die Einführung einer gemeinsamen Währung einigen.
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Direkte Vorteile von Handelsabkommen für Unternehmen

Mithilfe von Handelsabkommen versuchen die Vertragsstaaten, für die in ihnen ansässigen Unternehmen ein vorteilhaftes Handels- und Investitionsklima zu schaffen. Unternehmen, die im Exportgeschäft tätig sind, profitieren von einem solchen Abkommen in der Regel direkt auf verschiedenen Ebenen.

Kostenreduzierung

Zentraler Bestandteil eines Handelsabkommens ist die Senkung oder Abschaffung von Zollschranken. Letztere werden von Staaten beispielsweise dazu eingesetzt, Importprodukte künstlich zu verteuern, da der Handel die verzollten Waren letztlich teurer an den Endverbraucher abgibt. Diese Waren sind im Vergleich zu unverzollten Produkten weniger wettbewerbsfähig.

Deutsche Unternehmen können von den Handelsabkommen also doppelt profitieren: Die Kosten für den Warenverkehr sinken und gleichzeitig verbessert sich die Markenwahrnehmung durch ein anderes Preisgefüge.

Beispiel EU-Südkorea-Freihandelsabkommen (2011): Mit Inkrafttreten des Abkommens wurden Zölle auf viele Industrieprodukte abgebaut – beispielsweise auf Kraftfahrzeuge. Diese lagen ursprünglich bei acht Prozent und wurden durch das Abkommen über fünf Jahre auf null reduziert. Mit dem Abkommen konnte ebenfalls für Maschinen und mechanische Geräte eine Zollsenkung erreicht werden.

Verbesserter Marktzugang

Mit dem Wegfall von Zollschranken ist es für deutsche Unternehmen leichter, in einen neuen Markt zu expandieren. Es verringert sich einerseits der Verwaltungsaufwand, auf der anderen Seite werden Produkte aber auch wettbewerbsfähiger. Parallel dazu ermöglicht es ein Handelsabkommen dem Unternehmen, seine Lieferketten zu optimieren.

Der verbesserte Marktzugang ergibt sich aber auch durch Harmonisierungseffekte im Hinblick auf Sicherheits- und Zertifizierungsbestimmungen. Die damit verbundene erhöhte Nachfrage kann sich in höheren Gewinnen niederschlagen. Dies kann sich indirekt in Benefits für Mitarbeiter und besseren Konditionen für Handelspartner niederschlagen.

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Langfristige strategische Vorteile

Aus den Handelsabkommen ergeben sich Vorteile, die sich unmittelbar auf das deutsche Unternehmen auswirken. Niedrige Zollkosten verbessern die Marge und machen sich bilanziell sofort bemerkbar. Die Verträge und Abkommen können aber auch auf strategischer Ebene langfristig von Nutzen sein: Das Unternehmen wird in die Lage versetzt, langfristig seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, Innovationen zu fördern und Geschäftsbeziehungen auf eine nachhaltig stabile Basis zu stellen.

Hintergrund: Die Abkommen sind langfristig ausgelegt und geben Unternehmen damit die Möglichkeit, eine stabile Lieferkette einzurichten, in der zuverlässig mit den Partnern zusammengearbeitet wird. Gleichzeitig kann das Unternehmen über die Kooperationen die Position im jeweiligen Markt stärken und damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit fördern.

Ein weiterer Vorteil ist die Investitionssicherheit. Da die Verträge zu den Handelsabkommen in aller Regel Investitionsschutzklauseln enthalten, steht der Entwicklung einer regional vertretenen Tochtergesellschaft nichts im Weg. Ein solcher Schritt macht sich letztlich auch im Image der eigenen Marke bemerkbar. Die Investitionssicherheit ist somit Teil einer hohen Rechtssicherheit, die viele Abkommen – zur Erreichung stabiler Geschäftsaktivitäten – enthalten.

Fallstudien zu Handelsabkommen und deren Branchenvorteilen

Die EU unterhält mehrere hundert Handels- und Freihandelsabkommen, vor allem mit Staaten in Europa, Ostasien und Südamerika (Stand Sommer 2023: mehr als 330 Abkommen). Wie profitieren Unternehmen von diesen Abkommen? Eine Frage, die sich anhand von konkreten Beispielen beantworten lässt.

  • Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU: Bis zum Inkrafttreten des Abkommens wurde beispielsweise auf Schweinefleisch eine Zollkombination aus einem spezifischen Zoll je Kilogramm und einem prozentualen Wertzoll erhoben. Im Rahmen des Abkommens wird der letztere Zollbestandteil auf null Prozent reduziert. Parallel wird der Festbetrag je Kilogramm nach unten angepasst. Statistisch machte sich diese Erleichterung 2022/2023 allerdings in der Handelsbilanz nicht bemerkbar – aufgrund von Exportbeschränkungen durch die Schweinepest. Allerdings machte Schweinefleisch 2020 nach Inkrafttreten des Abkommens mehr als 90 Prozent der Fleischexporte nach Japan aus.
  • Freihandelsabkommen zwischen Singapur und der EU: Ende 2019 trat das Abkommen in Kraft und beseitigte wesentliche Handelsschranken wie Zölle auf in der EU hergestellte Produkte. In den letzten Jahren haben davon Unternehmen unter anderem aus dem Maschinenbau profitiert, die einen starken Anteil in der Exportstatistik erreichen.
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Schritte zur Maximierung der Vorteile

Internationale Abkommen über einen erleichterten Handel zwischen der EU und Außenhandelspartnern bieten Vorteile für Unternehmen. Um die Verträge optimal auszunutzen, ist eine klare Vorstellung davon nötig, wie sich ein solches Handelsabkommen kurzfristig in die ausgewählte Kernstrategie des Unternehmens einbinden lassen. Dazu müssen die Rahmenbedingungen analysiert werden, um anschließend Methoden der Implementierung entwickeln zu können. Außerdem ist zu bedenken mit welchen Schritten sich die Unternehmensstrategie an die neuen Bedingungen anpassen lässt.

Analyse der Abkommen

Der erste Schritt zur Ausnutzung der Vorteile besteht in einer gründlichen Analyse der Handelsabkommen. Hierdurch lässt sich deren Relevanz für das eigene Unternehmen bewerten. Es geht dabei um folgende Fragen:

  1. Welche Produkte und Dienstleistungen sind betroffen?
    Ist der bestehende Waren- oder Dienstleistungskatalog vom Abbau der Zölle oder regulatorischen Erleichterungen überhaupt betroffen – sprich: bringt das Abkommen einen wirtschaftlichen Vorteil?
  2. Entsteht ein verbesserter Marktzugang und wie kann dieser realisiert werden?
    Handelsabkommen eröffnen neue Markteintrittspfade, die allerdings an bestimmte Bedingungen geknüpft sein können. Es ist zu prüfen, inwiefern die eigene Wettbewerbsfähigkeit davon profitiert.
  3. Welche Relevanz haben die neuen Rahmenbedingungen und Ursprungsregeln?
    In den Abkommen werden spezifische Anforderungen zu den Ursprungsregeln (zum Nachweis des Ursprungs der Waren und Dienstleistungen), Zertifizierungsnormen und Nachhaltigkeitsstandards definiert. Unternehmen müssen prüfen, inwiefern sich diese Regelungen wirtschaftlich vertretbar erfüllen lassen.

Diese Analyse kann gerade im Hinblick auf die Prüfung der Ursprungsregeln einen erheblichen Aufwand bedeuten. Unternehmen sollten daher abwägen, ob eine externe Expertise – etwa durch kompetente Verzollungsbüros – eine adäquate Alternative darstellt.

Implementierung von Strategien

Basierend auf der Analyse von Handelsabkommen ergeben sich verschiedene Schritte und Möglichkeiten, von diesen zu profitieren. Dabei ist an kurzfristige Maßnahmen zu denken, welche die direkte Ausnutzung einer Synergie zwischen der eigenen Produktionskette und den neuen Markteintrittspfaden ermöglichen – etwa durch das Beauftragen von on-demand verfügbaren Logistikpartnern, um das vor Ort bestehende Vertriebsnetzwerk direkt zu beliefern und zu erweitern.

Auf der anderen Seite ist ein mittel- bis langfristig orientierter Strategieansatz notwendig, um auf die Änderungen in den Rahmenbedingungen zu reagieren. Dazu gehören:

  • Eine Anpassung der Lieferketten durch das Einbinden zusätzlicher Liefer- und Logistikpartner. Auf diese Weise realisiert ein Unternehmen zusätzliche Kosteneinsparungen. Der parallele Aufbau agiler Vertriebsnetze lässt zusätzliche Synergien entstehen.
  • Schulungen und Weiterbildung von Mitarbeitern unter Berücksichtigung der neuen Regelungen in Export, Zollabwicklung und Logistik schaffen zusätzliches Know-how und erhöhen die Expertise. Damit sichern sich Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität.
  • Unternehmen, die Partnerschaften vor Ort aufbauen, verbessern ihre Marktposition deutlich, da sie regionale Vorteile für sich in Anspruch nehmen können. Durch den Aufbau von Partnerschaftsnetzwerken verbessert sich der bidirektionale Warenaustausch, was letztlich auch im inländischen Markt zu einer breiteren Positionierung führen kann.

Unterstützung durch die Zollabwicklung mit Butz

Auf Handelsabkommen müssen Unternehmen schnell, konsequent und kompetent reagieren. Dies stelle eine Herausforderung dar, da auf der einen Seite das laufende Kerngeschäft nach wie vor bedient werden muss, betriebliche Prozesse jedoch trotzdem angepasst werden sollen. In dieser Situation ist es hilfreich, einen externen Partner an seiner Seite zu haben. Als Dienstleister mit langjähriger Expertise in den Bereichen Zoll, Transport und Logistik können wir deutsche Unternehmen über den gesamten Prozess hinweg begleiten und unterstützen. Der Vorteil: Sie können sich nicht nur beraten lassen und unsere Full-Service-Leistungen rund um Verzollungsprozesse in Anspruch nehmen. Hinter Butz steht ein Leistungsportfolio, das den gesamten Transport- und Logistikprozess einbezieht.

Fazit und Ausblick

Handelsabkommen beeinflussen den Austausch von Waren und Dienstleistungen auf mehreren Ebenen. Auf der einen Seite erreichen Unternehmen damit einen besseren Markteintrittspfad und können von einer höheren Wettbewerbsfähigkeit profitieren. Auf der anderen Seite ergeben sich positive Effekte hinsichtlich der Kosteneffizienz, was zu Synergieeffekten beim Thema Forschung und Entwicklung oder der Mitarbeiterbindung führen kann, weil mehr Investitionskapital verfügbar ist bzw. bessere Mitarbeiter-Benefits angeboten werden können. Voraussetzung ist, dass Unternehmen die Vorteile der Abkommen erkennen und effektiv in ihr Strategien integrieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Ein Handelsabkommen ist ein zwischenstaatlicher Vertrag, der den internationalen Handel vereinfachen soll – durch den Abbau von Zöllen, Quoten und anderen Handelsbarrieren. Für deutsche Unternehmen werden solche Abkommen auf EU-Ebene verhandelt und abgeschlossen, da die EU die Zuständigkeit für den Außenhandel ihrer Mitgliedstaaten trägt.

Deutsche Unternehmen profitieren vor allem durch niedrigere Zollkosten, einen vereinfachten Marktzugang sowie harmonisierte Produktstandards. Ein konkretes Beispiel ist das EU-Südkorea-Freihandelsabkommen von 2011, das Zölle auf Kraftfahrzeuge schrittweise von acht Prozent auf null senkte.

Langfristig ermöglichen Handelsabkommen stabilere Lieferketten, eine bessere internationale Wettbewerbsfähigkeit und höhere Investitionssicherheit – unter anderem durch enthaltene Investitionsschutzklauseln. Das erleichtert auch den Aufbau von Tochtergesellschaften im Ausland.

Der erste Schritt ist eine gründliche Analyse des jeweiligen Abkommens hinsichtlich seiner Relevanz für das eigene Geschäftsmodell – inklusive Prüfung der Ursprungsregeln. Darauf aufbauend sollten kurzfristige Maßnahmen wie die Einbindung von Logistikpartnern sowie mittel- bis langfristige Strategieanpassungen umgesetzt werden.

Gerade bei der Prüfung komplexer Ursprungsregeln oder bei der Integration neuer Handelsrouten in bestehende Prozesse kann externe Expertise sinnvoll sein. Ein erfahrener Zoll- und Logistikdienstleister unterstützt Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen, ohne das laufende Kerngeschäft zu belasten.

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