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Export

Der Export und seine rechtlichen Vorschriften ist für Unternehmen, die Handel betreiben, von großer Bedeutung. In diesem Teil unseres Onlinemagazins informieren wir Sie über wichtige Prozesse beim Export in Unternehmen. Hierbei gehen wir auf unterschiedliche Themenbereiche ein und bringen Ihnen die Kernpunkte in ausführlichen Beiträgen näher. Es ist uns wichtig, unübersichtliche Prozesse strukturiert vorzustellen, damit Sie sich einen Überblick machen können. Das Tagesgeschäft im Unternehmen soll hierdurch entlastet werden. Vergessen Sie nicht, dass Sie sich bei Fragen zu unseren Magazinartikeln oder zu außenwirtschaftlichen Prozessen jederzeit an unser Expertenteam wenden können. Wir freuen uns sehr darauf, Sie individuell beraten und Ihre Frage ausführlich zu beantworten.

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Chinesische Exportkontrolle: Was deutsche Unternehmen bei der Warenausfuhr aus China wissen und beachten sollten

Deutsche Unternehmen mit Produktionsstandorten oder Lieferketten in China sehen sich mit einer chinesischen Exportkontrolle konfrontiert, deren Regeln in zunehmendem Umfang verschärft werden. Damit geht es an dieser Stelle nicht um Fragen, die bloß die Zollabwicklung betreffen. Für 2026 rücken Compliance- und Haftungsfragen für Unternehmen stärker in den Vordergrund. Dabei ist nicht nur das am 1. Dezember 2020 in Kraft getretene Export Control Law of the People’s Republic of China (ECL) als grundlegender rechtlicher Rahmen relevant. Im Hinblick auf Dual-Use-Güter und Technologietransfers werden die Regeln immer wieder angepasst und strenger. Ein besonders kritischer Aspekt ist das aktuelle Vorgehen bei Seltenen Erden,…

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Akkreditiv im Außenhandel – Funktionsweise, Anwendungsbereiche & Ablauf der Zahlung per Letter of Credit

In internationalen Geschäftsbeziehungen sind Liefersicherheit und die Einhaltung von Fristen fundamental. Die Frage nach der Zahlungssicherheit spielt eine genauso große Rolle. Jeder Versender von Waren will sich darauf verlassen, dass die Zahlung tatsächlich erfolgt. Andererseits ist es regelmäßig im Interesse des importierenden Unternehmens, die Transaktion erst dann auszulösen, wenn die Waren auf dem Transportweg sind und alle erforderlichen Dokumente vorliegen. Zahlungsformen wie Vorkasse oder offene Zahlungsziele bergen Risiken für eine der beiden Parteien. Mit dem Akkreditiv (Letter of Credit) bietet sich ein Instrument zur Zahlungsabsicherung im Außenhandel, das diese Lücke schließt. Zusammengefasst: Es handelt sich um eine abgesicherte Zahlungsverpflichtung, die…

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Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): Anwendungsbereich, Anforderungen an Unternehmen, Sanktionsmöglichkeiten & mehr

Mit der EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforestation Regulation, EUDR) vom 31. Mai 2023, in Kraft seit 29. Juni 2023, verpflichtet die Europäische Union (EU) Unternehmen, mittels Belegen zur Rechtskonformität und Entwaldungsfreiheit nachzuweisen, welchen Einfluss bestimmte Produkte auf den globalen Waldverbrauch haben. Ziel dieser Verordnung ist es, den durch den Import von Produkten wie Soja, Palmöl, Kakao oder Rindfleisch verursachten Waldverlust einzudämmen. Die Anwendung der EUDR erfolgt gestaffelt. Nach der im Dezember 2024 beschlossenen Verschiebung müssen große und mittlere Unternehmen die Anforderungen ab dem 30. Dezember 2025 erfüllen, während für kleine und Kleinstunternehmen eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 gilt. In diesem…

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Digitales Ursprungszeugnis online beantragen: So wird das Formular richtig ausgefüllt

Digitale Ursprungszeugnisse ermöglichen heute eine schnelle Bearbeitung der im Exportwesen so wichtigen Herkunftsnachweise und eine Effizienzsteigerung in den Zollprozessen. Der vollständig elektronische Antrag auf Ausstellung eines digitalen Ursprungszeugnisses (elektronisches Ursprungszeugnis, kurz eUZ) beschleunigt Bearbeitungszeiten, kann die Fehlerquoten reduzieren und ermöglicht die Integration des Dokuments in bestehende Dokumentenmanagement-Systeme. Die Umstellung auf elektronische Verfahren geht mit den Vorgaben des Unionszollkodex (UZK) zur Digitalisierung von Zollprozessen einher. Die Ziele einer effizienteren Bearbeitung und einer höheren Transparenz lassen sich aber nur dann erreichen, wenn bei der Antragstellung Fehler vermieden und alle erforderlichen Schritte eingehalten werden. Voraussetzungen für den Online-Antrag auf Ausstellung eines digitalen Ursprungszeugnisses…

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Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG): Inhalt, Anwendungsbereich, Pflichten, aktuelle Entwicklungen & mehr

Globale Lieferketten werden zunehmend komplexer: Rohstoffe, Vorprodukte und fertige Erzeugnisse durchlaufen mehrere Produktions-/Veredelungsstufen an verschiedenen Standorten, bevor sie den Endkunden erreichen und überqueren auf dem Weg heute regelmäßig mehrere Grenzen. Grenzübergreifende Wertschöpfungsketten erweisen sich häufig als sehr effizient, schaffen im Hinblick auf die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards im internationalen Handel aber auch Risiken. Das zum 1. Januar 2023 in Kraft getretene Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten (kurz: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, LkSG) verpflichtet deutsche Unternehmen zur Wahrnehmung einer besonderen Aufsicht in ihren Lieferketten, um dem Anliegen des Umweltschutzes sowie sozialen Aspekten angemessen Rechnung zu tragen. Das…

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Regionale Handelsabkommen: Merkmale, Bedeutung, Auswirkungen & Vorteile

Internationale Handelsgeschäfte werden heute in vielen Fällen durch Abkommen geprägt, in denen sich alle Beteiligten darauf verständigen, mithilfe besonderer Rahmenbedingungen den Warenverkehr zu vereinfachen. Das beste Beispiel ist die Europäische Union (EU). Für ihren einheitlichen Wirtschaftsraum (Binnenmarkt) ist die weitgehend freie Zirkulation von Waren einer der wesentlichen Eckpunkte. Die EU selbst hat wiederum eine Reihe von Handelsabkommen abgeschlossen. Im Bereich der Handelsabkommen spielen zwei Formen eine wichtige Rolle: Multilaterale Abkommen, die ganze Regionen verbinden und regionale Handelsabkommen (Regional Trade Agreements, RTA). Bei Letzteren handelt es sich um Übereinkommen von wenigen Beteiligten (regionaler Bezug), die aus Sicht von Unternehmen und Spediteuren…

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Was macht der Zollbeauftragte im Betrieb?

Wenn deutsche Unternehmen Handel mit anderen Firmen machen und hierbei internationale Importe oder Exporte notwendig werden, müssen zahlreiche verschiedene Vorschriften eingehalten werden. Den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen die Prozesse in strukturierter Form näherzubringen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie die gesetzlichen Grundlagen kennen und Fehler beim Zoll vermeiden. In unserem Beitrag erfahren Sie unter anderem, wie die Zollanmeldung beim Export funktioniert. In vielen Betrieben sind Zollanmeldung und Exportkontrolle Teil der Logistikabteilung. Dies bedeutet jedoch einen hohen Mehraufwand, da diese Abteilung auch für zahlreiche andere Arbeitsschritte zuständig ist. Es wird deshalb empfohlen, eine Zollabteilung einzurichten. Dieser systematische Schritt in Organisation des Unternehmens zahlt sich aus, weil andere Abteilungen entlastet werden können.

Wie funktioniert das T1-Versandverfahren?

Export und Import nehmen in Deutschland einen wichtigen Platz in der Außenwirtschaft ein. In diesem Zusammenhang spielt das T1-Versandverfahren eine tragende Rolle. Es wird bei Handel angewandt, der innerhalb der Europäischen Union stattfindet oder von den EFTA-Staaten reguliert wird. In unserem Magazinbeitrag erhalten Sie einen ausführlichen, strukturierten Überblick. Sie erfahren, wie die Export-Abwicklung funktioniert und worauf beim Ausfüllen der Luftfracht Export Dokumente geachtet werden muss.

Es liegt uns sehr am Herzen, dass unsere Leser und Kunden über fundiertes Export Grundwissen verfügen, um die Prozesse des Tagesgeschäfts sicher durchführen zu können. Wir erklären Ihnen, durch welche Eigenschaften sich das T1-Versandverfahren von anderen Versandverfahren abhebt und wann es angewendet werden kann. Hierbei gehen wir auch auf Besonderheiten ein und klären Sie über mögliche Missverständnisse auf.

Welche Aufgaben übernimmt der Exportkontrollbeauftragte?

Im Rahmen der Strukturierung von Unternehmen gehen wir besonders auf die Abteilung ein, die sich mit dem Export und Import von Waren beschäftigt. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass ein Unternehmen, welches regelmäßig Handel mit anmeldepflichtigen Waren betreibt, einen Ausfuhrverantwortlichen bei der BAFA ernennen muss. Häufig kann diese Person im Tagesgeschäft jedoch nicht alle Aufgaben übernehmen, weil sie im Unternehmen auch noch andere Verantwortungsbereiche besitzt. Deshalb bestimmt der Ausfuhrverantwortliche einen Exportkontrollbeauftragten, der intern die Prüfung der Exportprozesse übernimmt. Diese Person arbeitet eng mit dem Ausfuhrverantwortlichen zusammen, haftet anders als dieser jedoch nicht persönlich, wenn es zu einem Verstoß gegen die Vorschriften kommt. Die Exportkontrolle findet durch den Ausfuhrverantwortlichen Beratung. Welche Voraussetzungen ein Exportkontrollbeauftragter erfüllen muss und welche konkreten Aufgaben er übernimmt, erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag zu diesem Thema.

Wie legt man Einspruch gegen den Zollbescheid ein?

Für den Export wird eine Ausfuhranmeldung fällig. Diese wird von der zuständigen Person im Unternehmen vorgenommen. Doch auch wenn der Frachtbrief für den Export korrekt ausgefüllt wurde und die Export Versandabwicklung eigentlich bereits Routine ist, kann es zu Abgabenbescheiden kommen, die aus Sicht des Unternehmens nicht gerechtfertigt sind.

In einem ausführlichen Magazinartikel widmen wir uns der Frage danach, wie man erfolgreich Einspruch gegen einen Zollbescheid erheben kann und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt werden müssen. Sie erfahren, warum Sie den Zollbescheid unbedingt sorgfältig prüfen sollten und wie Sie vorgehen müssen, wenn Sie mit diesem nicht einverstanden sind. Welche Fristen gelten und was passiert, wenn Sie das Datum verpassen, können Sie in unserem Artikel rund um das Thema Zollbescheid und Einspruch nachlesen.