Aktualisierung des Harmonisierten Systems: Die wichtigsten Änderungen in 2024 im Überblick

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Das Wichtigste in Kürze
  • Das Harmonisierte System (HS) wurde zum 1. Januar 2024 aktualisiert – betroffen sind Zolltarifnummern in zehn Kapiteln, geregelt durch die EU-Durchführungsverordnung 2023/2364.
  • Neue Unterkategorien und präzisere Produktklassifizierungen sollen die Zollabwicklung im internationalen Handel effizienter und genauer machen.
  • Unternehmen müssen ihre IT-Systeme und Stammdaten rechtzeitig anpassen – Künstliche Intelligenz und Tools wie der WTO-HS-Tracker erleichtern den Umstieg.
  • Mitarbeiterschulungen sind empfehlenswert, insbesondere wenn die eigenen Warengruppen direkt von den Änderungen betroffen sind.
  • Die Aktualisierungen haben globale Auswirkungen auf Handelsabkommen und Zolltarifierungen – eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) kann bei Unsicherheiten helfen.

Im Harmonisierten System (HS) werden 2024 einige Änderungen vorgenommen, welche für den internationalen Handel eine hohe Relevanz haben. Prinzipiell wechseln jährlich beziehungsweise alle fünf Jahre die Zolltarifnummern für verschiedene Arten von Waren – Kategorien und neue Warengruppen werden angepasst. Entsprechend müssen Exporteure und Importeure genau im Auge behalten, welche Neuerungen es aufgrund der Aktualisierung des Harmonisierten Systems gibt und mit welchem Zolltarif zu arbeiten ist.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Änderungen im Harmonisierten System 2024 vor und gehen auf ihre Bedeutung für den Außenhandel ein.

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Was ist das Harmonisierte System?

Beim Harmonisierten System handelt es sich um eine internationale Nomenklatur, welche das Ziel hat, Zolltarife zu vereinheitlichen und damit den Import und Export von Waren zu erleichtern. Durch dieses in Brüssel von der Weltzollorganisation verwaltete System erfolgt die Zollabwicklung im internationalen Handel wesentlich schneller. Eingeführt wurde das Harmonisierte System in den 1980er Jahren und hat neben anderen Staaten beziehungsweise Zollunionen die Europäische Union (EU) als Mitglied. Hieraus ergeben sich letztlich die EU-weite Kombinierte Nomenklatur (KN), die TARIC und der nationale Schlüssel als Unterposition.

Regelmäßig werden Änderungen im Harmonisierten System vorgenommen, um auf aktuelle Entwicklungen am Weltmarkt reagieren zu können. Diese betreffen vor allem die Zolltarif- und Warennummern und wirken sich auch auf die in Europa verwendete Kombinierte Nomenklatur aus.

Überblick über die Änderungen im Harmonisierten System in 2024

In der Durchführungsverordnung (EU) 2023/2364 vom 26. September 2023 hat sich die EU-Kommission auf neue Definitionen im Harmonisierten System und verschiedene Änderungen im Zolltarif geeinigt. So müssen seit dem 1. Januar 2024 bei den folgenden Produktgruppen bei Ausfuhren oder innergemeinschaftlichen Sendungen andere Warennummern beachtet werden:

  • Bananen (Kapitel 08)
  • Tomaten (Kapitel 20)
  • Kunststoffabfälle (Kapitel 39)
  • Seide (Vereinfachung der Unterposition 500720 – Kapitel 50)
  • Vliesstoffe (Kapitel 56)
  • Abfälle und Ausschuss von anderen geschlossenen Flächenerzeugnissen aus Glasseidensträngen (Rovings) (Kapitel 70)
  • Laser, inklusive passive optische Splitter (Kapitel 90
  • Teile von Kfz-Sitzen (Kapitel 94)

Eine komplette Liste der aktuellen Zolltarifnummern im Harmonisierten System lässt sich über das Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik 2024 beim Bundesamt für Statistik abfragen.

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Neue Zolltarifnummern und Kategorien

Die neuen Zolltarifnummern lassen sich nach den Aktualisierungen und Änderungen im Harmonisierten System 2024 beim Bundesamt für Statistik einsehen. Dieses hat zum 1. Januar 2024 ein Dokument zu den Änderungen des Warenverzeichnisses für die Außenhandelsstatistik herausgegeben. Hier werden alle neuen Warennummern mit „N“ gekennzeichnet. Gelöschte Zolltarife tragen ein „X“, wiederverwendete ein „W“ und textliche Änderungen im Harmonisierten System sind mit „T“ markiert.

  • Kapitel 08: Die Warennummer 0803 90 10 wurde durch die Aktualisierung gestrichen und durch zwei neue Zolltarifnummern ersetzt – 0803 90 11 für Bananen (Plátano de Canarias) und 0803 90 19 für andere
  • Kapitel 08: Eine Neufassung hat bei der Warennummer 0809 30 30 stattgefunden, die nun Brugnolen und Nektarinen umfasst
  • Kapitel 15: Es wurden zusätzliche Fußnoten und Bemerkungen zur Warenkategorie der Öle, insbesondere der Olivenöle in das Harmonisierte System aufgenommen, zum Beispiel genaue Unterscheidungen von nativem Olivenöl extra, nativem Olivenöl, gemischtem Olivenöl und Oliventresterölen
  • Kapitel 15: Neufassung der Warennummer 1518 00 95 zu ungenießbaren Mischungen und Zubereitungen von tierischen Fetten und Ölen oder tierischen und pflanzlichen oder mikrobiellen Fetten und Ölen sowie deren Fraktionen
  • Kapitel 20: Streichung der Warennummer 2002 10 10 zu Tomaten; wird durch die beiden neuen Zolltarifnummern 2002 10 11 und 2002 10 19 ersetzt
  • Kapitel 20: Neue Warennummer 2002 90 20 zu Tomaten mit einem Trockenmassegehalt von nicht weniger als 12 GHT – die gestrichenen Warennummern 2002 90 31 und 2002 90 39 gehen in ihr auf
  • Kapitel 39: Streichung der Warennummer 3915 10 00 zu Polymeren des Ethylens – sie wird durch zwei neue Zolltarifnummern im HS ersetzt, den Polymeren mit einer relativen Dichte von weniger als 0,94 (3915 10 10) und 0,94 oder mehr (3915 10 20)
  • Kapitel 39: Einführung einer neuen Warennummer 3915 90 20 für Polymere des Ethylenterephthalats
  • Kapitel 39: Streichung der Warennummer 3915 90 80 und Ersetzung durch 3915 90 70 für andere Polymere
  • Kapitel 50: Streichung der beiden Zolltarifnummern im Harmonisierten System 5007 20 61 und 5007 20 69 und Ersetzung durch die neue Warennummer 5007 20 60 zu buntgewebter Seide
  • Kapitel 56: Streichung der Zolltarifnummer im Harmonisierten System 5603 14 90 und Aufspaltung in 5603 14 20 und 5603 14 80 zu Trägervliesen aus Polyester und anderen
  • Kapitel 56: Streichung der Zolltarifnummer im Harmonisierten System 5603 94 90 und Aufteilung in 5603 94 20 und 5603 94 80
  • Kapitel 70: Warennummer 7019 62 00 wird gestrichen – ersetzt durch die Zolltarifnummern im Harmonisierten System 7019 62 10 und 7019 62 90 zu Abfällen und Ausschuss sowie anderen
  • Kapitel 85: Inhaltliche Veränderung der Position 8507 zu elektrischen Akkumulatoren und Beibehaltung der Warennummern 8517 69 90 sowie 8544 70 00 zu anderen sowie Kabeln aus optischen Fasern
  • Kapitel 90: Streichung der Warennummer 9013 80 00 – sie wird durch die Zolltarifnummern im Harmonisierten System 9013 80 40 und 9013 80 80 zu passiven optischen Splittern für die Telekommunikation und andere ersetzt
  • Kapitel 94: Zolltarifnummer 9401 99 90 wird gestrichen und durch die zwei neuen Warennummern 9491 99 20 (Sitze für Kfz) und 9401 99 80 (andere) ersetzt

Änderungen in der Warenklassifizierung

Die Warennummern im Harmonisierten System werden immer einer bestimmten Klassifizierung untergeordnet. Je nach Beschaffenheit kommen die verschiedenen Produkte also in eine Kategorie oder ein Kapitel. Die Kapitelnummern stellen die ersten beiden Zahlen in der HS-Nummer dar.

Neue, vorher unbekannte Waren werden im Rahmen der Novellierungen in die Kategorien eingeordnet. Eventuell müssen dabei andere Klassifizierungen für die Artikel geschaffen werden. Neue Warenklassifizierungen wurden in dem Sinne nicht eingeführt. Es kamen jedoch etliche Unterkategorien hinzu, die in der obigen Liste einzusehen sind.

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Vorbereitung auf die Änderungen im Harmonisierten System: Empfehlungen für Unternehmen

Da die Änderungen des Harmonisierten Systems in regelmäßigen Abständen erfolgen und frühzeitig bekannt gegeben werden, kann man sich als Unternehmen gut auf sie vorbereiten. So sollten die neuen HS-Codes rechtzeitig in das IT-System eingetragen werden. Weiterhin benötigen die Mitarbeiter Schulungen, damit bei den Neuerungen im Harmonisierten System beim Zoll alles reibungslos abläuft.

Anpassung der IT-Systeme

Durch die Veröffentlichung der Datenbanken zu den neuen Zolltarifnummern ist es einfach, diese in die betriebsinternen Systeme einzuspeisen. So kann das aktualisierte Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung von Waren schnell mit Hilfe von Softwareprogrammen übertragen werden. Seit 2021 gibt es dabei ein neues Online-Tool (HS-Tracker) der World Trade Organization (WTO) zur Nachverfolgung aller Änderungen.

Die Basis für stets aktuelle Zolltarifnummern in der IT-Datenbank muss jedoch immer ein Satz an gepflegten Stammdaten sein. Diese sollten die Klassifizierungen der Waren ebenso enthalten wie die Ursprungsländer. Die Künstliche Intelligenz kann dann einfacher eine Neusortierung vornehmen und die Waren den neuen Bezeichnungen und Codierungen zuordnen.

Immer mehr wird heute mit Künstlicher Intelligenz und Deep Learning tarifiert. Dadurch lassen sich die Zolltarifnummern schneller neu einordnen und an eine gewisse Warengruppe binden. Selbst die Hauptzollämter greifen zunehmend auf die Technologie zurück, um zum Beispiel die verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) ausstellen zu können.

Schulung und Weiterbildung für Mitarbeiter

Wenn die Mitarbeiter bereits grundlegend geschult sind und den Umgang mit den Codierungen verstanden haben, ist der Umstieg prinzipiell einfach. Es ist dabei sinnvoll, in einer kurzen Schulung Erläuterungen zum Harmonisierten System und den Änderungen 2024 zu geben. Hier kommt es jedoch auch darauf an, welche Warengruppen genau vom Unternehmen aus- und eingeführt werden.

Sind die Waren nicht von veränderten Zolltarifnummern und Klassifizierungen betroffen, so müssen eventuell keine aufwendigen Weiterbildungen im Unternehmen eingeplant werden. Da die Codierungen dann dieselben sind, laufen die Prozesse einfach wie zuvor ab.

Globale Auswirkungen der HS-Aktualisierung 2024

Durch die Änderungen in der Nomenklatur ist unweigerlich mit bestimmten Folgen für die globale Wirtschaft zu rechnen. So müssen die exportierenden und importierenden Unternehmen den HS-Code neu in ihr System eingeben und bei der Ein- und Ausfuhranmeldung beim Zoll genau aufpassen, welche Nummer man verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass die HS-Nummer immer aus den ersten sechs Stellen der Codierung besteht und weltweit verwendet wird. Unterkategorien wie die Kombinierte Nomenklatur und das TARIC kommen in den Zollunionen und einzelnen Ländern zum Einsatz. Entsprechend sind die Änderungen im Harmonisierten System 2024 weltweit spürbar. Sie betreffen insbesondere die internationalen Handelsabkommen und stellen gewisse Herausforderungen an den Welthandel.

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Auswirkungen auf internationale Handelsabkommen

Mit den Änderungen im Harmonisierten System der WTO müssen auch im Rahmen internationaler Handelsabkommen einige Abwandlungen bezüglich der Zolltarifnummern vorgenommen werden. Hierbei wird meist Künstliche Intelligenz eingesetzt und Organisationen wie die europäische Zollunion werden frühzeitig über die Änderungen im Harmonisierten System informiert. Entsprechend geht der Übergang meist reibungslos vonstatten.

Herausforderungen und Chancen für den Welthandel

Die Aktualisierung des Harmonisierten Systems hat den Zweck, auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren und zum Beispiel neuartige Produkte richtig in das System einordnen zu können. Dabei werden häufig Zolltarifnummern im Harmonisierten System und der Kombinierten Nomenklatur aufgelöst und in mehrere Codierungen verwandelt. Dadurch ist eine größere Genauigkeit bei der Unterscheidung von Produktklassifizierungen gegeben.

Für Unternehmen und den Welthandel hat das durchaus Vorteile, da die Zolltarifierung dann exakter ist und unter Umständen weniger Gebühren gezahlt werden müssen. Wer genau weiß, in welche Kategorie die Waren gehören, erledigt die Zollabwicklung außerdem schneller und kann die Sendungen effizienter in einen Wirtschaftsraum einführen.

Für die Wirtschaft waren die ständigen Novellierungen und somit auch die Änderungen im Harmonisierten System 2024 immer mit gewissen Herausforderungen verbunden. Die Neucodierung musste oft händisch in die Datenbanken eingetragen und an das eigene IT-System gekoppelt werden. Mittlerweile schafft hier die Künstliche Intelligenz Abhilfe.

Zusammenfassung und Ausblick zu den Änderungen im Harmonisierten System 2024

In regelmäßigen Abständen kommt es bei den Zolltarifnummern zu Neuordnungen und Neucodierungen, so dass sich das System flexibel an den Weltmarkt und neue Produkte anpassen kann. Auch 2024 sind Änderungen im Harmonisierten System vorgenommen worden. Zuständig dafür ist die Weltzollorganisation (WCO), welche die Marktakteure frühzeitig über die Neuerungen informiert.

Die Änderungen gewährleisten eine hohe Effizienz bei der Zolltarifierung, sind aber auch eine gewisse Herausforderung. Neue Zolltarifnummern und Warenklassifizierungen müssen in die Datenbanken eingetragen und an das betriebsinterne System gekoppelt werden.

Unternehmen können sich jedoch rechtzeitig auf diese Vorgänge vorbereiten. Im Harmonisierten System werden die Novellierungen so meist alle fünf Jahre vorgenommen. In der Zwischenzeit kommt es immer wieder zu kleineren Veränderungen, bei denen Zolltarifnummern gestrichen oder hinzugefügt werden.

FAQs zur Aktualisierung des Harmonisierten Systems 2024

Was sind die wichtigsten Änderungen im Harmonisierten System im Jahr 2024?

Im Harmonisierten System wurden 2024 Änderungen in insgesamt zehn Kapiteln vorgenommen. Besonders relevant ist zum Beispiel die genauere Unterscheidung von verschiedenen Produktarten bei Bananen und Tomaten anhand des Trockenmassegehalts. Weiterhin wurden die Unterpositionen zu Seide vereinfacht und passive optische Splitter als neue Position bei den Lasern in Kapitel 90 aufgenommen.

Wie wirken sich die Änderungen auf bestehende Zolltarifnummern aus?

Einige der Zolltarifnummern wurden schlichtweg gestrichen und gehen meist in zwei neuen Warennummern auf. Dadurch wird mehr Differenz zwischen unterschiedlichen Produktarten geschaffen. Außerdem sind durch die Änderungen im Harmonisierten System 2024 einige neue Zolltarifnummern hinzugekommen. Daher müssen betroffene Unternehmen genau darauf achten, welche Codierung zu verwenden ist. Eine verbindliche Zolltarifauskunft kann dabei helfen.

Welche Schritte sollten Unternehmen zur Vorbereitung unternehmen?

Auf Grundlage einer gepflegten Datenbank lässt sich eine Software integrieren, welche die Änderungen im Harmonisierten System schnell durchführt und somit für mehr Effizienz beim Übergang zu den neuen Codierungen sorgt. Die Unternehmen sollten sich frühzeitig fragen, ob sie von den neuen Zolltarifnummern betroffen sein werden. Bei nur wenigen Warenkategorien im Handel können die Änderungen auch händisch vorgenommen werden. Hierfür schaut man in die Produktkataloge hinein und orientiert sich an den übergeordneten HS-Nummern beziehungsweise Kapiteln.

Gibt es neue Schulungsressourcen für die Implementierung der Änderungen?

Es werden von verschiedenen Organisationen und Firmen Schulungen mit allen Erläuterungen zum Harmonisierten System angeboten. Dabei geht es meist um grundsätzliche Vorgänge und Hilfen für die Abwicklung des Zolls mit Hilfe des Harmonisierten Systems. Daneben existieren Weiterbildungen zur Umstellung an sich. Dabei werden allgemein Tipps gegeben, wie man die Änderungen der Zolltarifnummern effizienter in das innerbetriebliche System integriert.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Das Harmonisierte System (HS) ist eine internationale Nomenklatur zur Vereinheitlichung von Zolltarifen. Es wird von der Weltzollorganisation (WCO) in Brüssel verwaltet und bildet die Grundlage für die EU-weite Kombinierte Nomenklatur (KN), TARIC und nationale Schlüssel.

2024 wurden Änderungen in zehn Kapiteln vorgenommen. Beispiele: genauere Unterscheidung bei Bananen und Tomaten nach Trockenmassegehalt, vereinfachte Unterpositionen bei Seide sowie die neue Position 'passive optische Splitter' in Kapitel 90.

Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht das aktualisierte Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik. Neue Nummern sind mit 'N', gelöschte mit 'X', wiederverwendete mit 'W' und textliche Änderungen mit 'T' gekennzeichnet.

Unternehmen sollten frühzeitig prüfen, ob ihre Warengruppen betroffen sind, die neuen HS-Codes in ihre IT-Systeme einpflegen und Mitarbeiter entsprechend schulen. Bei wenigen Warengruppen können Änderungen auch manuell anhand der Produktkataloge vorgenommen werden.

KI und Deep Learning werden zunehmend zur Zolltarifierung eingesetzt. Sie ermöglichen eine schnellere Neuzuordnung von Waren zu aktualisierten Codierungen – auch Hauptzollämter nutzen KI, etwa zur Ausstellung der verbindlichen Zolltarifauskunft (vZTA).

Größere Novellierungen erfolgen in der Regel alle fünf Jahre. Dazwischen kommt es regelmäßig zu kleineren Anpassungen, bei denen einzelne Zolltarifnummern gestrichen oder neu hinzugefügt werden.

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