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EU

Wenn ein deutsches Unternehmen Handel mit anderen Ländern betreibt, dann spielt die EU eine wichtige Rolle. Sie bestimmt aus wirtschaftlicher Sicht über die Vorschriften, die beim Import und Export von Gütern einzuhalten sind. In unserem Magazin behandeln wir hochaktuelle Themen rund um die Europäische Union. Wir gehen darauf ein, welches allgemeine Präferenzsystem in der EU herrscht und wie sich dieses auf den EU-Warenverkehr auswirkt. Es ist uns wichtig, unsere Kunden sowie alle anderen Unternehmer, die sich für Themen rund um die Europäische Union interessieren, stets auf dem neuesten Stand zu wissen. Wenn Sie gut informiert sind, dann navigieren Sie sicher durch das Tagesgeschäft Ihres Unternehmens.

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Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR): Anwendungsbereich, Anforderungen an Unternehmen, Sanktionsmöglichkeiten & mehr

Mit der EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforestation Regulation, EUDR) vom 31. Mai 2023, in Kraft seit 29. Juni 2023, verpflichtet die Europäische Union (EU) Unternehmen, mittels Belegen zur Rechtskonformität und Entwaldungsfreiheit nachzuweisen, welchen Einfluss bestimmte Produkte auf den globalen Waldverbrauch haben. Ziel dieser Verordnung ist es, den durch den Import von Produkten wie Soja, Palmöl, Kakao oder Rindfleisch verursachten Waldverlust einzudämmen. Die Anwendung der EUDR erfolgt gestaffelt. Nach der im Dezember 2024 beschlossenen Verschiebung müssen große und mittlere Unternehmen die Anforderungen ab dem 30. Dezember 2025 erfüllen, während für kleine und Kleinstunternehmen eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 gilt. In diesem…

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Die CBAM-Verordnung im Überblick: Alles Wichtige zur CO2-Grenzausgleichsabgabe bei EU-Importen

Die Europäische Union (EU) hat mit der Einführung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM, CO2-Grenzausgleichsmechanismus) ein klimapolitisches Instrument geschaffen, das für den Aspekt der Nachhaltigkeit beim grenzüberschreitenden Warenverkehr in den Vordergrund stellt. Mit der von CBAM vorgesehenen Abgabe verfolgt die EU mehrere Ziele: Wettbewerbsverzerrungen zwischen europäischen Herstellern und Importeuren aus Drittstaaten sollen vermieden und eine Verlagerung von CO2-Emissionen in Länder mit geringeren Umweltauflagen verhindert werden. Es wird ein Ausgleich zwischen Unternehmen aus der EU – die mit ihrem CO2-Ausstoß dem Emissionshandel unterliegen – und Handelspartnern aus Ländern mit niedrigen oder gar keinen Klimaschutzauflagen geschaffen. Für Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen werfen die…

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Die US-amerikanische Handels- und Zollpolitik unter der Trump-Administration und die Auswirkungen auf die EU

Zollgebühren und Einfuhrabgaben zwischen der EU und den USA stehen erneut auf dem Prüfstand. War es vor wenigen Jahren noch ein scheinbar beigelegter Konflikt, so droht nun ein neuerlicher Zoll- und Handelskonflikt zwischen den USA und der EU. Schon die erste Amtszeit von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten hat tiefe Spuren hinterlassen. In der zweiten Amtszeit scheinen diese Spuren nicht nur wieder aufgenommen, sondern in noch schärferer Form fortgesetzt zu werden. Was bedeutet die Zoll- und Handelspolitik der Trump-Administration für europäische und deutsche Unternehmen? Und welche Konsequenzen sind für die Wirtschaft, den Handel und die Jobs der Arbeitnehmer…

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Quantum-Computing-Hardware & Co. – Zollverfahren für Hochtechnologie

Quantum-Computing gilt als der Hoffnungsträger in der Entwicklung neuer Computertechnologien und könnte den bisherigen Standards den Rang ablaufen. Das Besondere: Quantencomputer sollen viele Operationen schneller als herkömmliche Rechner lösen. Damit hat Quantum-Computing das Potenzial, eine Schlüsseltechnologie der Zukunft zu werden. Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind, stehen beim Import und Export entsprechender Hardware oft vor besonderen Herausforderungen. Die Kombination aus regulatorischer Komplexität, technologischem Fortschritt und geopolitischen Spannungen macht vertiefte Kenntnisse der relevanten Zollverfahren und ein umfassendes Compliance-Management für unerlässlich. Rechtliche Grundlagen und internationale Abkommen Prinzipiell berührt der Handel mit Quantum-Computing-Elementen verschiedene Aspekte. Auf der einen Seite geht es um…

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Was ist die Sanktionslistenprüfung und wer muss sie durchführen?

Wer internationalen Handel betreibt, muss bei seinen Geschäften eine ganze Reihe an rechtlichen Vorschriften einhalten. Dazu gehört auch die Beachtung internationaler Handelsbeschränkungen, die erlassen wurden, um individuelle Personen, bestimmte Gruppen oder Organisationen zu sanktionieren. Für Unternehmen im Bereich des Im- und Exports ist es daher wichtig, die internationalen Handels- und Geschäftspartner genau zu kennen und diesbezüglich eine Sanktionslistenprüfung durchzuführen. Was genau dahinter steckt und wer diese Prüfung durchführen muss, erklären wir in diesem Kurzbeitrag. Sanktionslistenprüfung – Definition Auf den Sanktionslisten, auch “Terrorismuslisten” genannt, werden Wirtschaftsgüter, Gruppen, Personen und Organisationen geführt, für die rechtliche und wirtschaftliche Einschränkungen gelten. Mit den aufgeführten…

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Welche Freihandelsabkommen hat die EU?

Die Globalisierung trägt dazu bei, dass Unternehmen auf der ganzen Welt näher zusammenrücken. Zwar wurde Handel schon immer betrieben, doch wohl noch in einem Ausmaß wie heute. Ob mit dem Schiff, dem Flugzeug oder dem LKW, täglich werden riesige Mengen an Waren von einem Ort zum anderen transportiert. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2022 insgesamt rund 182,5 Millionen Tonnen an Gütern per Schiff transportiert. 128,5 Millionen Tonnen gehörten zum grenzüberschreitenden Verkehr. Es handelte sich hierbei entweder um Waren, die nach Deutschland importiert wurden oder um deutsche Waren, die für den Verkauf auf einem ausländischen Markt bestimmt waren. Durch die…

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Neuigkeiten aus der EU

Außenwirtschaftsrechtliche Prozesse unterliegen einem stetigen Wandel. Die Rechtsgrundlagen ändern sich, weshalb man sich regelmäßig über die neuesten Veränderungen informieren muss. Tut man dies nicht, so begeht man im schlimmsten Fall Fehler, die strafrechtlich verfolgt werden können.

Wir halten Sie in unserem Magazin über die Neuigkeiten aus der EU auf dem Laufenden. Es gibt beispielsweise zahlreiche Länder, deren Unternehmen beim Handel innerhalb der Europäischen Union von Präferenzabkommen profitieren. Inwiefern das APS, das allgemeine Präferenzsystem, eingesetzt werden kann und wie die Zollvorteile genutzt werden können, erfahren Sie in unserem Magazinartikel. In diesem Beitrag beantworten wir unter anderem auch die Frage: Mit welchen Ländern hat die EU Präferenzabkommen geschlossen? Und wann kommt es zu einer einseitigen Präferenzgewährung durch die EU?

Auch alle anderen Informationen rund um die Neuigkeiten und rechtlichen Veränderungen in der EU können Sie in den Artikeln unseres Magazins jederzeit nachlesen.

Überblick über die Europäische Zollunion

Die Europäische Union bringt für die Unternehmer und die Verbraucher einige entscheidende Vorteile mit sich. Denn noch bevor die politische Vereinigung die zentrale Idee der Europäischen Union darstellte, wurde von der Freihandelszone der EU gesprochen. Formalitäten und die Zahlung von Zoll, die bis zum Zeitpunkt der Gründung der EU von jedem Unternehmen zu erfüllen waren, das Handel betrieb, entfielen durch die Freihandelszone.
In unserem Magazinbeitrag zum Thema Europäische Zollunion helfen wir Unternehmen dabei, sich einen Überblick über den Grundgedanken zu verschaffen, der hinter dem Prinzip der Europäischen Union steckt. Wir beantworten, was ein registrierter Ausführer für den Zoll ist und wer ein zugelassener Versender sein kann. Unsere Artikel sind für jeden von Interesse, der Außenwirtschaftsrecht Prozesse durchlaufen muss und Handel mit anderen Ländern betreibt.

Der Warenverkehr in der EU

Wenn wir uns mit der Europäischen Union auseinandersetzen, dann spielt der Warenverkehr eine zentrale Rolle. Es gibt bestimmte Warengruppen, die in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern der EU einer Verbrauchsteuerpflicht unterliegen. Es handelt sich hierbei um Güter, die konsumiert und somit verbraucht werden. In unseren ausführlichen Beiträgen erfahren Sie, worauf Unternehmen bei der Verbrauchssteuer in der EU achten müssen. Verbrauchsteuerpflichtige Waren sind sachgemäß zu behandeln, um Bußgelder und andere Strafen zu vermeiden. In unserem Artikel zum Thema Verbrauchsteuer in der EU erhalten Sie einen strukturierten Überblick, damit Sie die Prozesse einfach durchschauen können.

Zu den zentralen Produkten, die der Verbrauchsteuerpflicht unterliegen, gehören unter anderem Erdöl, Strom, Erdgas und Kohle, aber ebenso auch Alkohol und alkoholhaltige Produkte sowie Tabakerzeugnisse. In unserem ausführlichen Magazinbeitrag rund um das Thema Warenverkehr in der EU erfahren Sie, welche Bedingungen Unternehmen erfüllen müssen, die Warenhandel mit verbrauchsteuerpflichtigen Gütern betreiben. Wir informieren Sie darüber, wann die Steuer abgeführt werden muss und wie Sie eine Entlastung von der Verbrauchsteuer beantragen können.

Der Brexit und die EU

Der Brexit hat den Zusammenhalt in der EU auf die Probe gestellt. Annahmen, die vor dem Ausstieg Großbritanniens als Tatsachen galten, werden jetzt neu verhandelt. Für zahlreiche Unternehmen in Deutschland und anderen Ländern Europas hat sich das Tagesgeschäft durch den Brexit deutlich verändert. Aus außenwirtschaftlicher Sicht muss vor allem der Handel neu definiert werden. Vorschriften und neue rechtliche Grundlagen wurden zwar bereits festgelegt, dennoch gibt es immer neue Verzögerungen, die vor allem von Großbritannien ausgehen. Hierzu gehört beispielsweise auch das geplante britische Binnenmarktgesetz, das gegen den Brexit-Vertrag verstoßen würde. Wodurch sich der Vorschlag von Boris Johnson auszeichnet und inwiefern es sich um einen Vertragsbruch handeln könnte, behandeln wir ausführlich in unserem Magazinbeitrag rund um das neue britische Binnenmarktgesetz.